Mehrgenerationenplatz "Kerbeplatz"

Unter dem Motto "Wohnfühlgemeinde Münster-Sarmsheim" verfolgen wir seit längerer Zeit die Idee zur Umgestaltung des Kerbeplatzes in einen attraktiven „Dorfmittelpunkt“, an dem sich alle Altersstufen zwanglos treffen und Ihre Freizeit verbringen können.

Wir sind fest davon überzeugt, dass dieses Konzept alle Belange von Bürgern und Vereinen einbezieht und ähnlich wie der Park am Mäuseturm auf der Binger Landesgartenschau ein toller Kommunikationsmittelpunkt für die Menschen in unserer Gemeinde wird. Alle Generationen werden angesprochen und ein Austausch sowie ein Miteinander zwischen den Generationen ist gewährleistet. Und das Beste: Der Platz kann auch nach der Umgestaltung auf Wunsch als Kerbeplatz in gewohnter Form dienen oder auch als Platz auf dem die komplette Kerb mit Musikbühne, Getränkeständen etc. stattfinden kann.

Leider behandelten in der Vergangenheit weite Teile des Gemeinderats das Projekt eher zögerlich, weshalb bislang trotz mehrfacher Anregung unserer Fraktion keine Planung in Auftrag gegeben wurde.

Im Rahmen des Konjunkturprogramms II wurde unsere Anregung dann doch aufgenommen. Da die kurzen Fristen schnelles Handeln notwendig machten, erklärten sich unser Fraktionsvorsitzender Achim Stillert und der Architekt Detlef Mies-Hellmeister dazu bereit, kurzfristig ein Konzept zu erarbeiten und dieses dem Gemeinderat vorzulegen.

Das Konzept stieß auf breite Zustimmung des Rates, so dass es als für das Konjunkturprogramm in Frage kommende Maßnahme weitergereicht wurde. Leider unterlag Münster-Sarmsheim anderen Gemeinden in einem Losverfahren. Die Umgestaltung des Kerbeplatzes kann daher nicht im Rahmen des Konjunkturprogramms erfolgen.

Dennoch halten wir den ausgearbeiteten Plan für ein wichtiges Zukunftskonzept, dessen Umsetzung unsere Ortsgemeinde einen großen Schritt weiter bringen würde.

Gerne nehmen wir Anregungen und Wünsche entgegen, denn es soll ein Platz mit hoher Nachhaltigkeit und Akzeptanz geschaffen werden.

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Was kostet die Umgestaltung und ist das Projekt finanzierbar?


Wird der Plan ohne Eigenleistung in dieser Form umgesetzt, hat unser Planer Detlef Mies-Hellmeister ca. 450.000 EUR Gesamtkosten errechnet. Diese Kosten berücksichtigen aber keine Fördermaßnahmen, Spenden oder Eigenleistungen.

Im Rahmen des Konjunkturprogramms wären mindestes 70% der Kosten gefördert worden. Da dies nun leider nicht mehr möglich ist, müssen andere Wege zur Finanzierung gegangen werden.

Teilumsetzung
Ein Vorteil des erarbeiteten Konzeptes besteht darin, dass eine Umsetzung in Abschnitten möglich ist. Hierdurch kann eine bestmögliche Berücksichtigung der finanziellen Leistungsfähigkeit der Ortsgemeinde erreicht werden. Unser Ziel wäre eine Fertigstellung in spätestens 5 Jahren - also am Ende der kommenden Legislaturperiode.

Förderprogramme
Einzelne Bereiche wie der Beachvolleyballplatz, die Skaterbahn oder das Freischach lassen sich im Rahmen der Dorfmoderation umsetzen. Somit können bis zu 90% der Kosten für diese Bereiche gefördert werden.

Auch die Ehrenamtsförderung kann in Anspruch genommen werden. Mit der Gründung eines Fördervereins "Aktives Miteinander in Münster-Sarmsheim" könnte die Verwirklichung des Pavillons erreicht werden, der dann mit 70% gefördert wird.

Eigenleistung
Jeder private Bauherr weiß, dass mit Eigenleistungen erhebliche Einsparpotenziale erzielt werden können. So auch in diesem Projekt. Pflasterarbeiten, die Errichtung der Bouleplätze oder das Anlegen von Begrünung sind sicher in Eigenleistungen zu verwirklichen.

Spenden
Schön wäre es, wenn wir Firmen aus der Region für Spenden gewinnnen können. Zum Beispiel die Firma Gaul für den Sand des Beachvolleyballplatzes oder Banken für Spielgeräte. Selbstverständlich kann auch jeder Bürger Spenden einbringen. Es ist kein Problem zur Realisierung des Projektes ein Sonderkonto einzurichten.

Einnahmen der Ortsgemeinde
Durch Grundstücksverkäufen oder durch den Kiesabbau auf der Lina hat die Gemeinde Einnahmen. Diese können zum Teil ebenfalls für das Projekt eingesetzt werden. Es wäre gut investiertes Geld – mit hoher Nachhaltigkeit.


Vision oder Hirngespinst?


Darüber wird nun sicher viel diskutiert werden. Insbesondere unter dem Kostenaspekt. Aber ohne eine Idee oder einer Vision erfolgen keine nachhaltigen Veränderungen.

Wir sind davon überzeugt, dass die Überarbeitung des Kerbeplatzes ein großer Gewinn für unsere Gemeinde ist – mit hoher Nachhaltigkeit für Jung und Alt sowie für alle Ortsvereine. Jugendliche, die das Konzept bereits gesehen haben, waren begeistert. Wir hoffen, dass Sie es auch sind.